Klub “Das Erbe vietnamesischer Dörfer” verbindet Menschen, die traditionelle Kultur lieben

(VOVworld) – Im lebhaften Alltagsleben können die Mitglieder des Klubs “Das Erbe vietnamesischer Dörfer” durch Malen, Notieren und Erforschung ihre traditionellen Werte bewahren. Obwohl jedes Mitglied seine eigene Art und Weise hat, haben sie alle das gemeinsame Ziel, die von den Vorfahren geschaffenen wertvollen Schätze zu erhalten. 

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Ein Ausflug der Mitglieder des Klubs.

Der Ausflug in einem altertümlichen Dorf des Klubs “Das Erbe vietnamesischer Dörfer” wird durch einen Malwettbewerb zusammengefasst. Durch ihre Kenntnisse über das Erbe und die Liebe zu vietnamesischen Dörfern malen die Mitglieder Bilder über Gemeindehäuser, Pagoden, Flüsse und altertümliche Häuser. Jedes Bild ist eine Geschichte über traditionelle kulturelle Werte. Der Student an der Bauuniversität, Le Van Tung, hat den ersten Preis beim Wettbewerb nach dem Ausflug im Dorf Hanh Thien in der nordvietnamesischen Provinz Nam Dinh gewonnen. Er sagt:

“Ich habe zahlreiche Pagoden und altertümliche Einrichtungen in Hanoi gemalt. Aber die Pagode Hanh Thien ist besonders. Am Eingangstor gibt es eine kleine Tür. Ornamente in der Architektur des Giebels sind typisch für Asien und für die ländlichen Gebiete Vietnams.“

Der Klub „Das Erbe vietnamesischer Dörfer“ wurde im Jahr 2007 von dem Leiter der Abteilung für Architektur und Planung der Bauuniversität, Professor Pham Hung Cuong gegründet. Am Anfang beteiligten sich nur Studenten an der Abteilung für Architektur der Bauuniversität am Klub. Später lockte der Klub Studenten aus anderen Fächern an. Professor Pham Hung Cuong sagt weiter:

„Das ist ein offener Klub. Alle Mitglieder mögen Ausflüge in alte Dörfer und respektieren das Erbe der Dörfer. Durch unsere Arbeit hoffen wir, dass mehr Menschen die Dörfer besuchen und vietnamesische Dörfer lieben. Darüber hinaus werden die Dorfeinwohner stolz auf ihre Dörfer und wollen dafür verantwortlich sein, ihr Erbe zu bewahren und zu schützen.“

Zwei Mitglieder des Klubs Doan Van Thuong und Nguyen Thi Diep, die im zweiten Studienjahr sind, erzählen, als sie noch Kinder waren, hätten sie Gemeindehäuser und Pagoden besucht. Thuong sagt:
„Es ist interessant, dass ich Einrichtungen besuche, die von unseren Vorfahren gebaut wurden und an die spätere Generation weitergegeben wurde. Ich möchte wissen, warum diese Einrichtungen bis heute noch wertvoll sind und bewahrt werden.“
Für Nguyen Thi Diep sind die Ausflüge in die Dörfer von großer Bedeutung:
„Ich kann viel über vietnamesische Dörfer erfahren, wie beispielsweise über das Erbe, die Architektur, die Sitten und Bräuche sowie das Alltagsleben von Dorfeinwohnern. Ich habe Ideen zur Restauration und zum Schutz vietnamesischer Dörfer.“

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Die Mitglieder des Klubs besuchen Hung Lo-Tempel in der Provinz Phu Tho.

 
Mit dem Wunsch, eine Unterlage über Werte von rund 50 Dörfern im Delta des Roten Flusses aufzustellen, veranstaltet der Klub Ausflüge in Dörfer in der Umgebung von Hanoi, sowie Seminare. Darüber hinaus ruft der Klub zahlreiche Studenten auf, über vietnamesische Dörfer zu schreiben und zu malen. Dazu Professor Pham Hung Cuong:

„Inzwischen sind nur das Dorf Duong Lam in Hanoi und das Dorf Phuoc Tich in Hue als Kulturerbe anerkannt worden. Das ist noch wenig. Ich hoffe, dass durch Tätigkeiten unseres Klubs weitere Dörfer als Kulturerbe anerkannt werden.“
Mitglieder des Klubs kommen aus verschiedenen Orten, aber sie haben alle die gemeinsame Leidenschaft für typische alte vietnamesische Dörfer. Durch ihre Arbeit bringen die Mitglieder des Klubs die Hoffnung zum Ausdruck, dass mehrere Menschen ihre Rolle sowie ihre Verantwortung für die Bewahrung der Werte und des Kulturerbes altertümlicher Dörfer erkennen. 

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