EU gibt Euroländern mehr Zeit zum Sparen


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Der EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso. (Foto: dpa)


(VOVworld) – Angesichts der Massendemonstrationen in Europa hat die EU am Mittwoch den Euroländern mehr Zeit zum Sparen gegeben. Demnach sollen neben Frankreich auch Spanien, die Niederlande, Portugal und Slowenien mehr Zeit zum Sparen erhalten, um die Maastrichter Grenze von drei Prozent einzuhalten. Auch für die Nicht-Euroländer Slowenien und Polen soll dies gelten. Der EU-Kommissionpräsident Jose Manuel Barroso erklärte, die Reform solle in allen EU-Mitgliedsstaaten gefördert werden. Damit könnten EU-Länder die drei jahrelange Krise überwinden. Die eigene Wettbewerbsfähigkeit stärken muss dringend auch Frankreich, die zweitgrößte Wirtschaft in der Eurozone. Barroso betonte, Frankreich solle den zweijährigen Aufschub effizient nutzen, um die Wettbewerbsfähigkeit wieder herzustellen. Deshalb müsse Frankreich die hohe Jugendarbeitslosigkeit angehen, die Exportstärke seiner Unternehmen fördern, die Wettbewerbsfähigkeit des Dienstleistungssektors erhöhen und das Steuersystem vereinfachen. Zudem forderte Barroso Spanien auf, neben der Reformförderung alle Sparprogramme zu überprüfen. 

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