Schießerei im Olympia-Einkaufszentrum in München

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Die deutschen Polizisten im Olympia-Einkaufzentrum in München nach der Schießerei.
 (Foto: AFP/VNA)


(VOVworld) – Bei einer Schießerei im Olympia-Einkaufszentrum in München sind mindestens neun Menschen getötet worden. 16 andere wurden verletzt, drei davon schwer. Die Polizei in München hat bestätigt, dass der Täter ein 18-jähriger Deutsch-Iraner sei. Er hat offenbar beim Tatort Selbstmord begangen. Einige Tage zuvor hatte ein Flüchtling Fahrgäste in einem Regionalzug in der Stadt Würzburg mit einer Axt attackiert. Dabei wurden fünf Menschen zum Zeil lebensgefährlich verletzt. 

Am Samstagvormittag ist der Bundessicherheitsrat unter Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin zusammen gekommen. Zahlreiche Staats- und Regierungschefs weltweit verurteilten diese Schießerei scharf. US-Präsident Barack Obama sagte, Deutschland sei eines der engsten Verbündete der USA. Die USA würden Deutschland mit allen Mitteln helfen, wenn das Land Hilfe brauche. EU-Ratspräsident Boris Johnson bekundet den Opfern, Angehörigen der Opfer und Deutschland seine Anteilnahme. Alle Institutionen im bayerischen Bundesland setzten die Fahne auf Halbmast. 

Am Samstag forderte Außenminister Pham Binh Minh die vietnamesischen diplomatischen Behörden in Deutschland dazu auf, mit einheimischen Behörden zu kooperieren, um die Lage der in München lebenden Vietnamesen zu aktualisieren. Sie sollten ihre Unterstützung für die möglich betroffenen Vietnamesen zur Verfügung stellen. Nach jüngsten Angaben der vietnamesischen Botschaft in Deutschland gibt es bislang noch keine Informationen über vietnamesische Opfer in dieser Schießerei.

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