Nam Dinh, die Heimat mit vielen Kulturwerten

(VOVworld) – Nam Dinh liegt im Südosten des Deltas des Roten Flusses und bewahrt viele traditionelle Kulturwerte, darunter Sitten und Bräuche, Religion, Feste, Handwerksdörfer und historische und kulturelle Gedenkstätten. Dort entwickelt sich auch vermehrt der Ökotourismus, vor allem der Meerestourismus.

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Die Co Le-Pagode. (Foto: mytour.vn)


Nam Dinh ist etwa 100 Kilometer von Hanoi entfernt. Die Verkehrsanbindung ist sehr günstig: Man kann mit dem Zug, Bus, Auto oder Moped dorthin fahren. Nam Dinh ist reich an kulturellen Werten und Festen. Dort gibt es fast 4000 historische und kulturelle Gedenkstätten. Viele sind landesweit bekannt, wie beispielsweise Phu Day, die Co Le-Pagode, die Keo Hanh Thien-Pagode, die Ngoi-Brücke, die Luong-Pagode und der Flaggenturm. Außerdem gibt es historische Gedenkstätten, die eng mit Persönlichkeiten wie den Doktoren Nguyen Hien und Luong The Vinh, dem Dichter Tu Xuong, mit Nguyen Binh und dem verstorbenen KPV-Generalsekretär Truong Chinh, verbunden sind. In Nam Dinh gibt es auch mehr als 70 Handwerksdörfer, die spezialisiert auf Holzgravuren, Lackwaren, Kupfergießen, Rattan und Zierpflanzen sind. Viele kulturelle Schätze, die mit mehr als 100 Festen verbunden sind, werden weiterhin bewahrt. Diese Feste werden jährlich organisiert, wie das Phu Day-Fest, Tran-Tempel-Fest, Stempelfest und der Vieng-Markt. Dazu Do Vu Loi aus dem Institut für Nationalarchitektur:

„Nam Dinh hat viele Kulturschätze und ist besonders für den geistlichen Tourismus bekannt. Es gibt viele wertvolle Kulturstätten, insbesondere die Gedenkstätten der Ly-, Tran- und Le-Dynastie. Für Forscher sind diese Schätze von großem Wert. Künftig, wenn diese Kulturschätze zugänglich gemacht werden, werden sie die Sozialwirtschaft der Provinz wesentlich beeinflussen.“

Über das Tourismuspotenzial von Nam Dinh sagt der Leiter der Tourismusabteilung der Behörde für Kultur, Sport und Tourismus in Nam Dinh, Nguyen Cong Khuong:

„Nam Dinh ist die Heimat der Tran-Könige. Vor 750 Jahren wurde die Tran-Dynastie dort begründet. Nam Dinh hat großes Potenzial für den Kulturtourismus. In der Provinz gibt es viele Feste, wie Frühlingsfeste, Dorffeste und Feste, die mit den Gedenkstätten verbunden sind. Im Rahmen der Feste können Touristen den Alltag der Bewohner erleben, der unter anderem durch das Wasserpuppentheater und das Fest zum Fangen von Enten auf die Bühne gebracht wird. Zu diesen Anlässen können Touristen auch die Handwerksdörfer besuchen.“

Nam Dinh hat eine 72 Kilometer lange Küste mit vielen Stränden, die zu attraktiven Touristenzielen ausgebaut wurden, wie Thinh Long, Hai Hau und Quat Lam im Kreis Giao Thuy. Der Nationalpark Xuan Thuy mit Mangroven ist die Station von Zugvögeln und das erste Ramsar-Gebiet Vietnams und Südostasiens. Dazu Nguyen Phuc Hoi, der Vizedirektor des Nationalparks Xuan Thuy:

„Der Nationalpark Xuan Thuy beherbergt die Besonderheit von überschwemmtem Land, das im Gebiet der Meeresküste und Flussmündung liegt. Das Ökosystem hier besteht aus Mangrovenwäldern und Sanddünen.“

In Nam Dinh kann man nicht nur schöne Landschaften bestaunen, sondern auch Spezialitäten probieren, wie Pho-Nudeln, Reisrollen des Dorfes Kenh, Gai-Krebsreiskuchen, Erdnussbonbons Siu Chau, eine Mischung von Schweinehaut und -fett Nem Nam sowie Reis aus Xuan Dai. Aber es gibt noch viele weitere interessante Dinge für Touristen zu erleben.

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