Der Entwicklungstrend des Kapitalmarktes in Vietnam

(VOVWORLD) - Der Kapitalmarkt in Vietnam ist der wichtige Kanal zur Kapitalmobilisierung für die Wirtschaft. Zahlreiche staatliche Unternehmen wurden privatisiert, um das Management zu verbessern und die Finanzen transparenter zu machen. Deshalb sind der Kapitalmarkt und die Börsen der Treffpunkt der Investoren und Unternehmen, die Kapital zur Entwicklung brauchen. 
Der Entwicklungstrend des Kapitalmarktes in Vietnam - ảnh 1 Der Kapitalmarkt und die Börsen sind der Treffpunkt der Investoren und Unternehmen.

Der Generaldirektor der In- und Exports und Baufirma Vinaconex erzählt von der Geschichte seiner Firma, die Konkurs anmelden musste aber nun durch das Kapital von Investoren wieder auf festen Beinen steht. Das war 2006, als Vinaconex eine Zement-Fabrik in Cam Pha baute, mit großen Hoffnungen auf die Entwicklung des Zementmarktes. Die Baukosten wurden hauptsächlich durch Kredite von gedeckt Banken. Bis zum Jahr 2011 sank der Wechselkurs jedoch stetig und der Zementmarkt lief nicht so gut wie erwartet. All das führte zu großen Verlust von teilweise mehr als 24 Millionen Euro pro Jahr. Vinaconex stand vor dem Bankrott. Die Erhöhung des Grundkapitals und die finanziellen Beiträge der Investoren haben Vinaconex gerettet. Generaldirektor Do Trong Quynh erinnerte sich.

„Zwei große Aktieninhaber haben Vinaconex mit 57 Millionen Euro unterstützt, damit die Firma sich erholen und weiter entwickeln kann. Nur 57 Millionen Euro können ein Unternehmen mit 30.000 Mitarbeiter unbeschädigt retten. Das zeigt, wie wichtig der Kapital ist.“

Dem Börsen- und der Kapitalmarkt in Vietnam werden auch weiter gute Wachstums-Aussichten prognostiziert, zumindest wenn die konkrete Pläne zur Privatisierung umgesetzt werden. Im September 2017 hat die Regierung erfolgreich 34 von insgesamt 44 staatlichen Unternehmen privatisiert. Bis Ende dieses Jahres wird die Privatisierung einiger weiter staatlichen Unternehmen wie PV Oil, PV Power und einer Tabak-Firma vorangetrieben. Im Jahr 2018 wird die Regierung voraussichtlich den Plan zur Privatisierung weiteren 64 Unternehmen bekannt geben. Der Plan der Regierung für das Jahr 2019 sieht es vor, noch einmal 18 große staatliche Unternehmen zu privatisieren. Darunter sind die Kaffee-Firma, Post- und Telekommunikationsfirma und der staatliche Bergbaukonzern. In den kommenden zwei Jahren werden hunderte staatliche Unternehmen ihre Aktien auf dem Börsenmarkt anbieten. Das sei eine große Angelegenheit für Investoren aus dem In- und Ausland, sagt der Präsident der staatlichen Börsen-Kommission Tran Van Dung.

„In der Entscheidung zum Abzug des staatlichen Kapitals in den privatisierten Unternehmen wurden das Tempo festgeschrieben. Die Rate des abgezogenen Kapital ist ebenfalls bekannt gemacht worden. Die Botschaft der Regierung ist sehr deutlich in diesem Prozess und bieten den Investoren Planungssicherheit. Der Kapitalmarkt verspricht in der Zukunft sehr lebhaft sein.“

Mit dem Grundkapital von 124 Milliarden US-Dollar wird der Börsenmarkt in Vietnam zunehmend attraktiver. Bis heute wurden schon mehr als 1,8 Millionen Handels-Konten eröffnet. 21.000 Konten davon gehören ausländischen Investoren. Im Jahr 2016 erlebte der Börsenmarkt Vietnams einen leichten Abzug des Geldes der ausländischen Investoren. In diesem Jahr hingegen hat sich der Trend wieder umgekehrt und zahlreiche Wertpapiere wurden gekauft. Im Vergleich zu Ende 2016 entspricht die Steigerung der ausländischen Investition bis Oktober 2017 47 Prozent. Der Plan der Regierung und die Anstrengungen zur Transparenz der Arbeit in den Unternehmen helfen dem Börsenmarkt dabei, sich stabil zu entwickeln. 

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