Sozialfürsorge für Bedürftige in Ho-Chi-Minh-Stadt

(VOVWORLD) - Um die Folgen der 4. Corona-Welle zu beseitigen, achtet Ho-Chi-Minh-Stadt gezielt auf die Impfung und Sozialfürsorge für die Bewohner. Das dritte Hilfspaket für Bedürftige und die Menschen, die wegen Covid-19-Pandemie in Not geraten sind, wurde umgesetzt. 
Sozialfürsorge für Bedürftige in Ho-Chi-Minh-Stadt - ảnh 1Der Direktor der Arbeitsbehörde von Ho-Chi-Minh-Stadt Le Minh Tan. (Foto: laodong.vn)
Früher hat der Volksrat von Ho-Chi-Minh-Stadt selbst 33,7 Millionen Euro

als Hilfspaket zur Verfügung gestellt. Danach hat die Regierung auch beschlossen, ein Hilfspaket von mehr als eine Milliarde Euro bereitzustellen. Das dritte Hilfspaket wird vom 22. September bis 4. Oktober umgesetzt. Im Vergleich zu vergangenen Hilfspaketen werden diesmal mehrere Personen finanziell unterstützt. Ein Rat von Vorsitzenden, Vize-Vorsitzenden, Mitarbeitern des Arbeitsreferats, Leiter der lokalen Polizei und Vertreter der heimischen Verbände sind zuständig dafür, die betroffenen Fälle für die finanziellen Hilfe zu bestimmen. Die Liste der Betroffenen wird der Kreisebene vorgelegt und veröffentlicht. Dazu sagt der Direktor der Arbeitsbehörde von Ho-Chi-Minh-Stadt Le Minh Tan: 

„Das Hilfspaket wird zuerst an Bedürftige ausgezahlt. Auch die Menschen, die finanzielle Unterstützung im ersten und zweiten Hilfspaket schon bekommen haben, dürfen diesmal weiterhin Gelder erhalten. So ist die Förderpolitik von Ho-Chi-Minh-Stadt in der Pandemie-Zeit.“

Die Familie von Phan Thi Binh im Stadtbezirk Nummer 4 ist jetzt arbeitslos. Das Leben ihrer fünf Familienmitglieder hing früher nur von ihrer Arbeit ab.

„Früher habe ich bereits  finanzielle Hilfe bekommen. Diesmal werde ich weiterhin Hilfe erhalten. Der Staat hat uns mit Geld, Reis und Lebensmittel unterstützt.“

Damit alle Betroffenen Hilfsgüter direkt und schnell bekommen können, können sich die Bewohner mit einem QR-Code anmelden. Chung Quoc Cuong, ein Bewohner im Stadtbezirk Nummer 7 hat diesmal Hilfsgüter erhalten. 

„Ich habe schon zwei Mal finanzielle Hilfe bekommen, jedes Mal die Summe von mehr als 56 Euro. Ich freue mich sehr darüber. Mit dieser Summe kann ich die Wohnmiete bezahlen und Lebensmittel kaufen.“

Das Zentrum für Sozialfürsorge von Ho-Chi-Minh-Stadt hat das SOS-Programm gestartet, um in Fällen zu helfen, die Unterstützung angefordert haben. Neben der Hilfssumme der Stadt hat sich das Zentrum auf zwei Millionen Tüten von Hilfsgütern im Wert von mehr als 22 Millionen Euro vorbereitet, um den Stadtbewohnern zu helfen. Dazu sagt die Vorsitzende der vaterländischen Front von Ho-Chi-Minh-Stadt To Thi Bich Chau:

„Wir hoffen, dass diese Hilfstüten baldmöglichst an Stadtbewohner überreicht werden. Unsere Mitarbeiter und auch Freiwilligen haben sich dafür eingesetzt, um Tüten an die Bewohner zu verteilen. Schwierig ist es, dass wir die soziale Distanzierung halten müssen und zugleich Hilfsgüter an Bewohner vergeben können. Die Überreichung in jeder Gemeinde und Kreise muss deswegen professionell durchgeführt werden.“

Der Staat hat mehrere Projekte umgesetzt, um den Bewohnern in der Covid-19-Pandemie zu helfen. Dazu gehören verschiedene Hilfspakete, die an drei bis vier Millionen Menschen in Ho-Chi-Minh-Stadt verteilt wurden. 

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