Wiederbelebung des Garnelenexports

(VOVWORLD) - Die Garnelenzucht im Mekong-Delta wird seit Anfang 2020 von lang andauernder Versalzung und Hitze beeinflusst. 
Wiederbelebung des Garnelenexports - ảnh 1 Garnelen-Verarbeitung in Hau Giang. (Foto: Huy Hung/VNA)

Auch die Covid-19-Epidemie beeinträchtigt den Garnelenexport und führt zur Senkung des Exportvolumens. Das Landwirtschaftsministerium hat die Provinzen, Verbände und Aquakulturunternehmen aufgefordert, bis Ende des Jahres die Garnelenzuchtfläche auf etwa 730.000 Hektar zu erhöhen. Der Garnelenertrag soll 830.000 Tonnen erreichen. Daneben sollen Exportmärkte wie die EU, die USA, Japan und China verstärkt erschlossen und auch neue Märkte wie Russland und Polen beachtet werden. Das Garnelenexportvolumen 2020 soll etwa 3,5 Milliarden US-Dollar erreichen, das heißt 2 bis 3 Prozent höher als im Jahr 2019 liegen.

Landwirtschaftsminister Nguyen Xuan Cuong ist der Meinung, die Garnelenzuchtgebiete sollten restrukturiert werden, damit sie sich an den Klimawandel anpassen können. Man solle auch neue Technologien in der Garnelenzucht verstärkt anwenden. 

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