Binh Phuoc – Das ursprüngliche und attraktive Touristenland

(VOVWORLD) - Binh Phuoc ist eine Provinz im Südosten, die für große Wälder und zahlreiche Naturlandschaften und historische Gedenkstätten bekannt ist. Die Schönheit von Binh Phuoc ist ursprünglich und bescheiden und derzeit ein beliebtes Reiseziel der Touristen aus dem In- und Ausland
Binh Phuoc – Das ursprüngliche und attraktive Touristenland - ảnh 1Das Grasfeld Bau Lach in Binh Phuoc. (Foto: vnexpress.net)

Nach Binh Phuoc kann man mit dem Bus oder mit dem Moped fahren. Entlang der Straßen in Binh Phuoc kann man die geraden enormen Kautschukwälder oder die Cashewgärten bewundern. Hier gibt es außerdem große Flüsse wie den Dong Nai, Be und Saigon, die durch das Plateau und die  Berge fließen und damit die idyllischen Seen und Wasserfälle wie den See Suoi Cam und die Wasserfälle Dak Mai und Voi schaffen. Hier verstecken sich viele prächtige Naturlandschaften hinter den Wäldern, darunter der Nationalpark Bu Gia Map mit einer Fläche von mehr als 26.000 Hektar. Hier ist das Florasystem vielfältig, in dem zahlreiche typische Tiere in Südostasien leben. Auch der Wald Tay Cat Tien ist ein Teil des Biosphärenreservats des Nationalparks Cat Tien. Er erstreckt sich in zwei Kreisen Bu Dang und Dong Phu und gilt als der größte Ort für die Bewahrung des tropischen Waldökosystems  in Vietnam. Hier leben viele Tiere wie Bisons, Weißflügelenten und die Rebhühner mit dem Orangenhals. 

Im Kreis Bu Dang kann man außerdem die Schönheit des Grasfeldes Bau Lach in der Gemeinde Dong Nai entdecken. Hier bilden die Grasfelder und Seen sich zu einer 500 Hektar großen Prärie. Entlang der Grasfelder sind einige Wasserfälle wie Dung, Pan Toong, Bu Xa und Voi zu sehen. In der Trockenzeit verwandeln sich die Grasfelder in goldene Farben. Aber wenn es regnet, werden die neuen grünen Sprossen enthüllt. Dazu sagt der Vizedirektor der Behörde für Kultur, Sport und Tourismus der Provinz Binh Phuoc, Do Minh Trung:

„Binh Phuoc verfügt über eine günstige geografische Position für die Entwicklung von Tourismus. Hier gibt es alle touristischen Ressourcen wie Urwälder, Berge, Seen und Wasserfälle. Sie ist ein Tor zu Ho Chi Minh Stadt und zu den Provinzen im Hochland Tay Nguyen. Binh Phuoc konzentriert sich auf die Entwicklung von Biotourismus und den spirituellen Tourismus. Dabei kann man die Kultur der Volksgruppen und die typischen Speisen von Binh Phuoc kennenlernen. In der kommenden Zeit wird eine Sonderpolitik zur touristischen Förderung in Binh Phuoc erlassen.“

Binh Phuoc ist nicht nur als Hochburg der Cashewbäume, sondern auch als Gebiet mit langjähriger Kultur bekannt. Hier wurden zahlreiche archäologische Gegenstände entdeckt und erforscht, die bis zu 2000 Jahre alt sind. Dazu zählen das Lithophon, die alte Zitadelle, Steingeräte und Keramik, die zur prähistorischen Zivilisation gehören. In Binh Phuoc befinden sich zudem viele historische revolutionäre Gedenkstätten, die eng mit den Kämpfen zur Befreiung des Volkes verbunden sind, darunter die Kautschukplantage Phu Rieng, das Gefängnis Ba Ra und der Stützpunkt des Kommandostabs der bewaffneten Streitkräfte zur Befreiung des Südens sowie das legendäre Dorf Bom Bo. Auch die historische Militärbasis Ta Thiet in der Gemeinde Loc Thanh, die auch als „Regierungswald“ bezeichnet wurde, ist ein Ort, den man nicht verpassen sollte. Sie wurde im Jahr 1973 gebaut und hat eine Anbaufläche von 16 Quadratkilometern. 

Dort haben damals zahlreiche wichtige Ereignisse stattgefunden. Hier wurde besonders im Jahr 1975 das Hauptquartier der Offensive Ho Chi Minh zur Befreiung des Südens und zur Wiedervereinigung des Landes errichtet.   

In Binh Phuoc werden derzeit vier Haupttourismusarten wie Biotourismus, Kulturtourismus, spiritueller Tourismus und Tourismus am Wochenende gefördert. Beispielsweise kann man bei dem spirituellen Tourismus die Pagode der Khmer besuchen, die im Jahr 1931 im Kreis Loc Ninh gebaut wurde. Sie ist mit der buddhistischen Glaubensrichtung Nam Tong Tieu Thua durch die Sprache, die Schrift, die Feste und die Kunstarten wie Architektur, Bildhauerei, Malerei und Musik verbunden. Beim Besuch im Dorf Bom Bo im Kreis Bu Dang, in dem die Volksgruppe der S’tieng wohnen, kann man sich an die Zeit der Kämpfe der S’tieng gegen die US-Armee erinnern. Dort könne man außerdem die Gong-Klänge hören, Can-Schnaps trinken, Fleisch vom Grill genießen, mit der lokalen Jugend sprechen und mit den Mädchen tanzen und die Geschichte des Dorfältesten über das Dorf Bom Bo hören, sagt der Tourist Doan Quy aus Ho Chi Minh Stadt:

„Nur wenige Menschen kennen das Gelände Binh Phuoc, weil der Tourismus hier sich noch nicht entwickelt hat. Umgekehrt können wir die Ursprünglichkeit und die Bescheidenheit erfahren. Wir wollen viele Orte in Binh Phuoc entdecken, darunter den Wald Cat Tien und die Dörfer der ethnischen Minderheiten.“

In Binh Phuoc wohnen eine große Anzahl der ethnischen Minderheiten wie M’nong, S’tieng, Ma und Chau Ro. Daher gibt es hier zahlreiche einzigartige Feste, die die kulturelle Tradition bereichern, vor allem das Tempelfest Ba Ra, das Fest Pha Bau, das Büffelfest und das Gebet für Regen. In Binh Phuoc kann man außerdem die Spezialitäten der Bewohner genießen, darunter die gegrillten Rattansprossen – ein unentbehrliches Gericht bei Mahlzeiten der Volksgruppe der S’tieng.

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