Das sei zum ersten Mal im Beschluss Nr. 23 des Politbüros über Auslandsvietnamesen festgelegt worden, sagte Vizeaußenministerin Le Thi Thu Hang. Ihr zufolge ist das ein neuer Entwicklungsschritt im Denken der Partei. Dies zeige, dass die nationale Stärke nicht nur aus den Ressourcen im Inland entstehe, sondern auch aus der Intelligenz, dem Potenzial, dem Ansehen und dem Netzwerk von über 6,5 Millionen Vietnamesen weltweit.

Die Arbeit bezüglich Auslandsvietnamesen sollte in der kommenden Zeit nach dem Denken gestaltet werden, die Gemeinschaft in den Mittelpunkt zu stellen sowie die Vernetzung und die Förderung der Ressourcen als Schwerpunkt zu nutzen. Im Beschluss wurde diese Arbeit in die Gesamtstrategie der nationalen Einheit eingeordnet, die eng mit den Aufgaben der sozioökonomischen Entwicklung, Wissenschaft und Technologie, Innovation, digitalen Transformation, Kultur, Außenpolitik sowie dem Schutz des Vaterlandes von früh an und aus der Ferne verbunden ist, fügte die Vizeaußenministerin hinzu.