Das ist auch eine Gelegenheit für Vietnam, seine Stellungnahmen, Erfahrungen und Ambitionen bei Diskussionen der internationalen Gemeinschaft darzustellen. Dies sagte UN-Koordinatorin Pauline Tamesis in einem Interview mit Korrespondenten des staatlichen Radiosenders VOV. Ihr zufolge sind die Beziehungen zwischen Vietnam und der UNO zu einer „zweiseitigen Partnerschaft“ geworden. Die UNO habe Vietnam weiterhin bei der Erreichung seiner Entwicklungsziele unterstützt. Seinerseits habe Vietnam zunehmend seine Erfahrungen, seine Führungsrolle und seine Lösungen in die globale Agenda eingebracht.
Vietnam habe seine Transformationserfahrungen bei der multilateralen Zusammenarbeit geteilt, darunter den Wiederaufbau des Landes nach dem Krieg, die Armutsbekämpfung, wirtschaftliche Integration und nachhaltige Entwicklung.
Während Vietnam in eine neue Entwicklungsära eintrete, wollte die UNO, dass sich die Partnerschaft mit Vietnam weiterentwickelt. Es sei eine Partnerschaft, die einerseits Vietnams Bestreben unterstütze, bis 2045 ein entwickeltes Land mit hohem Einkommen zu werden, und andererseits die Voraussetzungen dafür schaffe, dass Vietnam noch mehr zu Frieden, nachhaltiger Entwicklung und internationaler Zusammenarbeit beitragen könne, fügte die UN-Koordinatorin hinzu.
