Mönch Thich Giac Nghia auf den Spratlyinseln

(VOVworld) - Thich Giac Nghia ist einer der sechs vietnamesischen Mönche, die vor kurzem auf den vietnamesischen Spratlyinseln angekommen sind. Alle sechs Mönche gehören dem buddhistischen Verband der zentralvietnamesischen Provinz Khanh Hoa an. 


Mönch Thich Giac Nghia auf den Spratlyinseln - ảnh 1
Mönch Thich Giac Nghia.


Die sechs vietnamesischen Mönche kamen Mitte April dieses Jahres auf die Spratlyinseln. Die Mönche stammen aus den beiden großen Pagoden Van Duc und Phuoc Tri in Khanh Hoa in Zentralvietnam. Mönch Thich Giac Nghia sagt, die Luft auf der Insel sei frischer. Morgens und abends bete er für Frieden und Wohlstand der Vietnamesen.

Er sei schon viel gereist. Die Fahrt zu den Spratlyinseln sei für ihn von großer Bedeutung, sagt Thich Giac Nghia.

„Ich war vorher schon dreimal auf den Spratlyinseln, um für die gefallenen vietnamesischen Soldaten zu beten. Ich denke, dass ich die Pflicht habe, die vietnamesischen Spratlyinseln zu schützen. Viele vietnamesische Soldaten sind gefallen, um die Hoheit des Landes zu bewahren. Ich habe mich deshalb entschlossen, auf die Spratlyinseln zu fahren und dort langfristig zu bleiben. Während der Fahrt auf die Inseln kamen wir am Beobachtungsturm DK vorbei. Ich habe für die dort gefallenen Soldaten gebetet.“

Laut Mönch Thich Giac Nghia ist das Leben der Soldaten auf den Spratlyinseln schwer. Die Beziehung zwischen der Bevölkerung und den Marinesoldaten, sowie den Mönchen sei aber ausgezeichnet.

Mönch Thich Giac Nghia ist auf der Truong Sa Lon-Insel. Abends kamen Marinesoldaten und Bürger in die Pagode und beteten, sagt der Mönch.

„Wir haben keine Schwierigkeiten und haben auch keine Angst davor. Denn wir sind Mönche und beklagen uns nicht über die schlechten Lebensbedingungen. Wir sind hier, um für unsere Nation zu beten. Ich danke der Partei und dem Staat, dass sie uns den Aufenthalt auf den Spratlyinseln ermöglicht haben. Wir beten für die Inselbewohner und für die Soldaten auch für die gefallenen Soldaten, die sich zum Schutz der Inseln geopfert haben.“

Es gibt auf der Truong Sa Lon-Insel nicht viele Bewohner. Aber sie kommen bei Vollmond und zum ersten Tag des Monats nach dem Mondkalender zur Pagode. Eine von ihnen ist Bui Thi Nhung, eine Inselbewohnerin.

„Wir freuen uns, dass es eine Pagode auf der Insel gibt. Die Soldaten und Inselbewohner können für unser Land, für Frieden und Wohlstand beten. Wir fühlen uns nach dem Gebet, als ob unsere Seelen freier wären.“

Mönch Thich Giac Nghia begleitet uns beim Abschied bis zum Schiff. Er schenkt uns ein kleines Stück Stein der Insel und sagt, dass jeder Vietnamese unabhängig von seiner Religion und seiner Funktion die Pflicht habe, für die Souveränität und den Wohlstand des Landes zu kämpfen.                                                                   

Feedback

Mehr zum Thema
Weiteres