UNO warnt Zivilisten vor Tod bei Kämpfen im Irak

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Bei der Gewalt im Irak sind fast 19.000 Zivilisten ums Leben gekommen.
(Foto: Reuters/baogiaothong.vn)


(VOVworld) – Nach Angaben der Vereinten Nationen sind bei der knapp zweijährigen Gewalt im Irak fast 19.000 Zivilisten ums Leben gekommen. Mehr als drei Millionen Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Von Anfang 2014 bis Ende Oktober 2015 gab es bei den Gefechten zwischen den Milizen des Islamischen Staates (IS) und den irakischen Sicherheitskräften zahlreiche Menschen, die wegen des Mangels an Trinkwasser, Lebensmitteln und Gesundheitsfürsorgen gestorben sind. Die Zahl der Toten ist wahrscheinlich deutlich höher als die Zahl in der Statistik. Die Hälfte der Tode davon ereigneten sich in der Hauptstadt Bagdad. Die UNO betrachtet die Gewalt des IS als grausamen Krieg und Massaker an den Menschen. Derzeit werden zirka 3500 Menschen vom IS in Haft gehalten, die überwiegend Frauen und Kinder sind und zur ethnischen Minderheit der Yazidi im Irak gehören.

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