Aufbau einer Erbestadt auf Basis der Gedenkstätte in Hue

(VOVWORLD) - Die Gedenkstätten in Hue sind Weltkulturerben in Zentralvietnam. Die einzigartigen Bauwerke wurden geschützt. Die Baueinrichtungen sind umfangreich und vielseitig. Sie spiegeln die vietnamesische Kultur wider. Für die Provinzstadt Thua Thien-Hue ist das für den Vorteil, eine Erbestadt auf der Basis der Gedenkstätte in Hue aufzubauen.
Aufbau einer Erbestadt auf Basis der Gedenkstätte in Hue - ảnh 1Der Huong-Fluss gilt bis heute die Achse für die Entwicklung der Stadt Hue. (Foto: thuathienhue.gov.vn

Der Huong-Fluss ist seit Anfang des 17. Jahrhunderts die Achse für die Entwicklung der Stadt Hue. Die Stadt wird mit der Zeit immer größer vom Oberfluss bis zur Flussmündung. Der Kaiserpalast in der Altstadt und vielen Baueinrichtungen wie Tempel, Pagoden und Gräben für die Aktivitäten der Nguyen-Dynastien wurden in beiden Ufern des Huong-Flusses errichtet. Sieben Baueinrichtungen in der Altstadt wurden von der Weltkulturorganisation (UNESCO) als Welterbe anerkannt. Fünf davon gehören der Nguyen-Dynastien mit materiellem, immateriellem und dokumentarischem Erbe. Die Provinz Thua Thien-Hue ist der einzige Ort in Vietnam, der das Kulturerbe in Vietnam am bestens bewahrt. Thua Thien-Hue hat außerdem viele Naturerbe wie der Huong-Fluss, die Lagune Tam Giang und die Bucht Lang Co-Chan May anzubieten. Die Entwicklung der Stadt Hue soll sich an der eigenen Lage anpassen, sagt Mitglied des Nationalrates für Erbe in Vietnam, Truong Quoc Binh.

 „Hue erfüllt alle Kriterien für den Bau einer Stadt mit dem traditionellen Erbe. Der umfangreiche Ort, der eigene Wert der Stadt, der Wert des materiellen und immateriellen Erbes. Wichtig ist die Zustimmung der Einheimischen. Die Menschen in Hue befürworten den Bau einer Erbestadt.“

Aufbau einer Erbestadt auf Basis der Gedenkstätte in Hue - ảnh 2 Die Zitadelle in der Kaiserstadt Hue. (Foto: thuathienhue.gov.vn

Im Bauprojekt für Hue bis 2030 mit Vision bis 2050 wird die Stadt Hue vergrößert. Dazu gehören die heutige Stadt Hue, die Kleinstädte Huong Thuy, Huong Tra und der Kreis Phu Vang mit einer Gesamtfläche von rund 350 km2. Dies entspricht der Erweiterung der derzeitigen Stadt Hue um fünffache. Mit dieser Vergrößerung der Geografie von Hue wird das Ökosystem in Hue mit Flüssen, Hügeln, Lagunen und Seen auch umfangreicher. Hue ist damit zweifellos eine Attraktion für Touristen. Hue hat damit die Eigenartigkeiten der alten Kaiserstadt und die Ausschöpfung seines eigenen Charakters entfaltet. Sie entwickelt sich stärker mit der Natur. Als das Zentrum für Kultur, Erziehung, Ausbildung, Medizin, Wissenschaft und Technologie und Tourismus hat die Stadt Hue seine Stärke erschlossen. Hue entwickelt sich zu einer Stadt des Erbes, der Kultur und zu einer mit bewusstem Umgang der Umwelt. Dazu der Forscher und ehemalige Direktor der Behörde für Kultur, Sport und Tourismus der Provinz Thua Thien Hue, Nguyen Xuan Hoa.

„Wenn wir die Stadt Hue räumlich vergrößern und sie zu einer Erbe-Stadt aufbauen, brauchen wir einen Masterplan. Die Stadt wird in Bezirke für bestimmte Zwecke und Darbietungen aufgeteilt. Hue soll die Verbindung zwischen traditionellen und neuem sein. Jedoch sollen die vietnamesischen Eigenartigkeiten beibehalten bleiben.“

Die Verwaltung der Stadt Hue will, dass sie in fünf Jahren wie Hanoi, Ho Chi Minh und Haiphong, zu einer Stadt aufgebaut wird, die direkt zur Zentralregierung gehört. In zehn Jahren soll Hue ein großes Zentrum für Kultur und Tourismus in Südostasien werden. Später soll Hue sich zu einer Festivalstadt in Asien entwickeln.

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