Vietnam tritt derzeit in eine neue Entwicklungsphase mit zahlreichen Chancen und Herausforderungen ein. Dabei ist ein schnelles Wachstum mit richtiger Orientierung erforderlich, das für die Menschen sein soll und die Menschen bedient.

Letztendlich sollen alle Errungenschaften dem Volk gehören

Laut KPV-Generalsekretär To Lam sollen alle politischen Maßnahmen, Projekte und Investitionsressourcen substanzielle Werte für die Bevölkerung schaffen. Demnach sollten sie das Einkommen erhöhen, den Entwicklungsabstand verkleinern, die Sozialfürsorge fördern, die Rechte und die legitimen Interessen aller Bürgerschichten gewährleisten. Die Errungenschaften des Wachstums sollten fair geteilt werden und ein festes Fundament für einen sozialen Konsens und eine nachhaltige Entwicklung schaffen.

Das ist ein Vorteil des Sozialismus und ein Maßstab aller Entwicklungspolitik.

Wachstum ist kein Selbstzweck. Das oberste Ziel der Entwicklung ist die Verbesserung des Lebens der Bevölkerung.

Die Realität zeigt, dass wenn das Wachstum in Verbindung mit der sozialen Sicherheit und der nachhaltigen Armutsminderung steht, wird die Entwicklungserrungenschaft ein festeres soziales Fundament haben. Nach Angaben des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt lag die multidimensionale Armutsquote 2025 bei 2,95 Prozent. Diese ist im Vergleich zum Vorjahr stark gesunken und gilt damit als bemerkenswertes Ergebnis.

In diesem Sinne ist der Vorschlag des vietnamesischen Parteichefs zu einem Beschluss über ein Entwicklungsmodell des Landes in der neuen Phase basierend auf Wissenschaft, Technologie, Innovation und ditigaler Transformation von besonders großer Bedeutung.

Wachstum parallel zur Verbesserung der Lebensqualität gefördert

Bei der Umsetzung der Erneuerungspolitik betrachtet die Kommunistische Partei Vietnams (KPV) die Entwicklung der Wirtschaft stets als Hauptaufgabe. In den vergangenen Jahren hat Vietnam wichtige Errungenschaften beim Wirtschaftswachstum erreicht und ist eine der dynamischen Volkswirtschaften der Region geworden.

Die KPV hat festgelegt, dass Wachstum nicht um jeden Preis angestrebt werden darf. Eine starke Wirtschaft ist eine Wirtschaft, die den nationalen Interessen und dem Wohlstand der Bevölkerung dient. Dies erfordert einen fundamentalen Wandel in der politischen Gestaltung und Umsetzung. Es geht darum, nicht nur auf den Investitionsumfang zu achten, sondern auch die soziale Effizienz zu bewerten. Außerdem soll man nicht nur kurzfristige wirtschaftliche Interessen beachten, sondern auch langfristige Auswirkungen auf die Gemeinschaft und Umwelt erwägen. Dazu der ehemalige Generalsekretär des zentralen Theorierates, Dr. Nguyen Viet Thong:

„Die KPV hat ihren konsequenten Standpunkt gezeigt, dass das Wirtschaftswachstum im Einklang mit dem sozialen Fortschritt und der sozialen Gleichheit sowie der Schaffung von Arbeitsplätzen und der Armutsminderung stehen soll.“

Die Förderung des Wachstums zugunsten der Interessen der Bevölkerung und der sozialen Gleichheit stellt die sozialistische Orientierung der Wirtschaft deutlich dar. Mit der konsequenten Umsetzung dieser Aufgabe kann Vietnam nicht nur ein hohes Wachstum erreichen, sondern auch eine gleichberechtigte, zivilisierte und glückliche Gesellschaft aufbauen