Denn sie verstehen, dass jede erfolgreich entnommene Probe eine Möglichkeit bietet, die sterblichen Überreste von gefallenen Soldaten zu ihren Familien zurückzubringen.
Auf dem Soldatenfriedhof in der Gemeinde Mai Son steht auf vielen Gräber lediglich die Inschrift „Unbekannte Gefallene“. Seit vielen Tagen läuft die stille Arbeit der Offiziere und Soldaten auf Hochtouren, um die sterblichen Überreste von unbekannten gefallenen Soldaten zu identifizieren.
Bei der Arbeit auf den Friedhöfen werden die Streitkräfte von Milizen und Lokalbewohnern begleitet. Nachdem Vi Van Lan die Aufgaben auf dem Soldatenfriedhof in der Gemeinde Thuan Chau erfüllt hatte, kommt er gemeinsam mit einigen Bewohnern der Gemeinde Quynh Nhai hierher, um weiter Hilfe zu leisten. Sie hoffen alle, dass die Familien der Gefallenen die sterblichen Überreste ihrer Angehörigen finden werden.
„Es ist mal regnerisch und mal sonnig. Die Arbeit ist hart und schwierig. Aber wir haben uns gegenseitig ermutigt, diese Aufgabe bald zu erfüllen. Wir sind berührt, die Arbeit mit den Einsatzkräften mitzumachen.“
Alle Beteiligte betrachten die Arbeit als eine heilige Aufgabe, bei der sie ihre Dankbarkeit für die gefallenen Patrioten zeigen können, darunter Milizsoldat Lo Van Lan in der Gemeinde Mai Son:
„Über die Medien habe ich erfahren, dass sich viele Einheiten derzeit Mühe bei der Suche nach den sterblichen Überresten gefallener Soldaten geben. Ich möchte auch dazu beitragen, die Gefallenen zu identifizieren und deren Angehörigen schnellstmöglich zu benachrichtigen.“
Diese Arbeit gilt für viele Offiziere, Soldaten und Einsatzkräfte nicht nur als Aufgabe, sondern auch als Verantwortung für die Geschichte. Nach der Probenentnahme an jedem Grab halten die Beteiligten eine Schweigeminute ein, bevor sie die nächste Arbeit verrichten.
V6 PST7 04/07 TDHT 2 (nhạc lễ truy điệu)
Das Mitmachen der Lokalbewohner gilt als die größte Stütze, denn die Arbeit ist aufwändig. Auf dem Soldatenfriedhof in der Gemeinde Mai Son allein gibt es 168 noch nicht identifizierte Gräber. Damit die Proben im Labor wertvolle Informationen liefern können, muss jeder Arbeitsschritt präzise durchgeführt werden. Außerdem hänge der halbe Erfolg der Kampagne von Daten ab, die von den Angehörigen der Gefallenen bereitgestellt werden, sagt der Befehlshaber des Militärkommandos der Gemeinde Mai Son, Oberstleutnant Dang Dinh Hung:
„Das Militärkommando der Gemeinde hat mit dem Verwaltungsrat kooperiert, um digitale Unterlagen zu erstellen und alle noch nicht identifizierten Gräber zu überprüfen. Außerdem haben wir uns auf die Ausrüstung zur Probenentnahme sorgfältig vorbereitet. Wir haben auch die Aufklärung verstärkt, um nützliche Informationen zu bekommen und dadurch die Arbeit zur Identifizierung der gefallenen Soldaten zu erledigen.“
In der Provinz Son La gibt es noch fast 600 Gräber ohne identifizierende Angaben und mehr als 400 Gräber, deren Daten ergänzt werden sollen. Bis Ende Juni wurden mehr als 340 Gräber geborgen, gibt Oberstleutnant Lo Van Hung aus der Politikabteilung des Militärkommandos der Provinz Son La bekannt:
„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir Unterstützung und Aufmerksamkeit der betroffenen Gemeinden erhalten. Sie haben uns mit Menschen und Ausrüstung unterstützt. Unser Ziel liegt darin, die Proben zu garantieren, die exakt mit den Gräbern übereinstimmen.“
Plangemäß wird die Provinz Son La Mitte Juli die Kampagne zur DNA-Entnahme beenden. Die Zeit ist noch gering und die Arbeit läuft weiter intensiv. Die Rückgabe der Namen an die gefallenen Soldaten ist nicht nur eine politische Aufgabe, sondern auch ein Befehl, der vom Herzen kommt.
