[VOVWORLD] - In diesen Tagen erblühen die Berg-Drachenbäume massenhaft auf den Felsen auf der Halong-Bucht. Die diesjährige Blütezeit ist strahlender denn je – ein Zeugnis für die wundersame Erholung der Natur nach den schweren Stürmen.
Nach dem Sturm Maysak staunen die Bewohner an der Halong-Bucht über die üppige Blüttenpracht auf den Karstfelsen.
Das zarte Grüngelb der Blüten und das Grün der Blätter verschmelzen mit dem Grau von Felsen, dem Blau von Meer und Himmel sowie den vorbeiziehenden Booten zu einem überaus malerischen Naturbild.
Der Berg-Drachenbaum ist auch als „Glücksbaum“ bekannt. In Vietnam gibt es etwa 20 verschiedene Arten des Drachenbaums.
Es handelt sich um ein kleines, schlankes, aber äußerst zähes Gehölz mit schwertförmigen Blättern. Die grüngelben, kleinen Blüten wachsen in dichten Büscheln an langen Rispen.
Die Pflanzen klammern sich fest an steil abfallende Felswände, Berggipfel oder wachsen direkt am Wasser. Ihre Wurzeln dringen tief in die Felsspalten ein, während sich die Stämme Wind und Sonne entgegenstrecken.
Ein uralter Drachenbaum.
Dao Thi Thuy, eine Reiseleiterin der Verwaltungsabteilung für das Welterbe – Ha-Long-Bucht – Yen Tu, erklärt, dass sie die diesjährige Blütenpracht trotz ihrer mehr als 20-jährigen Verbundenheit mit der Bucht zutiefst überrascht habe.
An den Steilwänden des Bai-Tho-Felsens im Wohnviertel Hong Gai schaffen die Blüten im Zusammenspiel mit dem Gestein nicht nur eine seltene Schönheit, sondern dienen auch als Symbol der Resilienz.
Für die Einheimischen hat die diesjährige Blütenpracht eine besondere Bedeutung: Erst vor zwei Jahren vernichtete der Taifun Yagi innerhalb weniger Stunden ganze Waldflächen auf den Felseninseln.
Die Berg-Drachenbäume und andere Pflanzen sind auf den Felsen still zu neuem Leben erwacht.
An den Felswänden der Insel Cap Be blühen die Drachenbäume nun dicht an dicht. Sie spiegeln sich im blauen Wasser direkt neben der Küstenstraße Tran Quoc Nghien wider.