Das zweitägige Seminar konzentriert sich auf die Veränderungen im Bereich der internationalen maritimen Sicherheit sowie des strategischen Umfelds im Ostmeer. Dadurch sollen Initiativen und Lösungen zur Risikobewältigung und zum Ausbau der Zusammenarbeit vorgeschlagen werden, die auf der durch das UN-Seerechtsübereinkommen von 1982 (UNCLOS) etablierten maritimen Ordnung basieren. Dazu der philippinische Vize-Außenminister, Leon Herrera Lim:
„UNCLOS ist die Verfassung der Ozeane. Die rechtliche Integrität des Übereinkommens schützt die Souveränität, die Hoheitsrechte und die Gerichtsbarkeit aller Küstenstaaten. Und die Freiheit der See- und Luftfahrt ist kein Gefallen, der von einer Großmacht gewährt wird. Dies sind Rechte, die allen Nationen gleichermaßen zustehen und vom Völkerrecht garantiert sind.“
Mehr als 300 Delegierte aus mehr als 30 Ländern und Gebieten nahmen am Seminar teil. Sie erörterten die strategische Lage im Ostmeer und die Veränderungen in der maritimen Politik der Großmächte, wobei Fragen der Erhöhung der Transparenz, der Zurückhaltung und der Risikominderung gestellt werden. Besprochen wurde zudem der Zusammenhang zwischen der Instabilität in der Golfregion und der maritimen Sicherheit in Südostasien.
