Unter dem Motto „Asien-Europa-Integration“ bezeichneten die Staats- und Regierungschefs den eurasischen Raum als eines der aufstrebenden Zentren für Entwicklung und strategische Verbindung weltweit. Es erstrecke sich von Europa, Zentralasien, Russland und dem Kaukasus bis nach Südasien, Ostasien sowie über die Verbindungskorridore zum Indopazifik.

Besprochen wurden auch Orientierungen und Maßnahmen zur Stärkung der Asien-Europa-Integration. Die Teilnehmer verständigten sich darauf, die Verbindung zwischen der ASEAN und der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAEU) zu verknüpfen. Sie schlugen vor, Handel, Zölle, Ein-Tür-Politik, E-Handel und Unternehmensverbindung stärker zu fördern.

Außerdem waren sich die beteiligten Länder einzig, die Kooperation in Erdöl, Flüssigerdgas, zivile Kernenergie, erneuerbare Energie und Energiewende zu forcieren. Sie forderten die höchste Förderung von Potential strategischer Verkehrskorridore zur Verbindung der beiden Kontinenten, darunter der Internationale Nord-Süd-Verkehrskorridor (INSTC), die transasiatischen und transsibirischen Eisenbahnlinien sowie die Nördliche Seeroute. Dies sollte die Transportzeit verkürzen, die Logistikkosten senken und die Widerstandsfähigkeit regionaler Lieferketten stärken, hieß es.