Das sagte Ekaterina Koldunova, Direktorin des ASEAN-Zentrums am Moskauer Staatlichen Institut für Internationale Beziehungen (MGIMO) im russischen Außenministerium. Vietnam bekräftige auch weiterhin seine Position als aktiver Teilnehmer an der Gestaltung der ASEAN-Entwicklungsagenda, nicht nur durch konkrete Initiativen, sondern auch durch die Schaffung von Räumen für Dialog, Meinungsaustausch sowie den Vorschlag neuer Ansätze für regionale und internationale Probleme, fügte sie hinzu.

Professor Dmitry Valentinovich Mosyakov bekräftigte unterdessen, dass Vietnam bei allen komplexen Problemen in der Region und in der Welt stets eine aktive Rolle gespielt habe. Vietnam habe sich auch sehr für die Wahrung der Einheit und Solidarität innerhalb der ASEAN eingesetzt und konsequent nach gemeinsamen Stimmen oder Kompromissen bei den brennendsten Themen gesucht.

Professorin Irina Umnova, leitende Forscherin an der Russischen Akademie der Wissenschaften, ist der Ansicht, dass das ASEAN-Zukunftsforum ein neuer interaktiver Mechanismus ist. Es sei für den aktuellen internationalen Kontext geeignet, da auch Großmächte der Asien-Pazifik-Region strategische Visionen für die zukünftige Entwicklung der dynamischsten Wirtschaftszone der Welt vorgelegt haben. Sie hoffe, dass die Führungskräfte des ASEAN-Zukunftsforums 2026 eine gemeinsame Vision verabschieden würden, um die ASEAN voranzubringen und Lösungen zu finden, um regionale Streitigkeiten friedlich im Geiste der Rechtsstaatlichkeit beizulegen.