(VOVWORLD) - Im französischen Limoges haben in der Nacht zum Sonntag mehr als hundert vermummte und bewaffnete Angreifer fahrende Autos attackiert und sich heftige Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert.
Französische Polizei im Einsatz. (Foto: NDTV/VNA) |
Neun Polizisten wurden verletzt. Bei den Randalierern habe es sich um "bis zu 150 vermummte Personen" gehandelt, erklärte ein lokaler Beamter. Seinen Angaben zufolge waren sie "mit Molotowcocktails, Feuerwerkskörpern, Steinen, Eisenstangen und Baseballschlägern bewaffnet". Die Sicherheitskräfte setzten unter anderem Tränengas ein, um die Menge aufzulösen. Berichte über verletzte Fahrer gab es zunächst nicht.
Der Bürgermeister von Limoges, Émile Roger Lombertie, beklagte die Gefahr durch eine Stadtguerilla. Es sei kein spontaner Protest gewesen um sich über etwas zu beschweren. Es geht darum, Dinge zu zerstören und zu zeigen, dass einem das Gebiet gehört, so der Bürgermeister.