Viele vietnamesische Warengruppen haben Wettbewerbsvorteile, die auf dem indischen Markt aber noch nicht entsprechend ausgeschöpft sind. Diese Meinungen äußerten die Teilnehmer der 10. Diskussion des wissenschaftlichen Workshops „Aspekte der Partnerschaft zwischen Vietnam und Indien“, der von der vietnamesischen Botschaft in Indien gemeinsam mit dem Vietnam Studies Center und der India Foundation in Neu-Delhi organisiert wurde.

Vietnamesische Warengruppen wie Schuhe, Textilien und Bekleidung, Meeresfrüchte, Kaffee, Holz, Kautschuk, Teppiche sowie einige Elektro- und Elektronikprodukte hätten sich auf dem indischen Markt etabliert. Die Experten empfahlen, dass Vietnam und Indien Dialoge über Standards verstärken, eine gegenseitige Anerkennung von Prüfergebnissen erwägen und ein Frühwarnsystem für neue Vorschriften einrichten, damit sich Unternehmen rechtzeitig darauf einstellen können.

Auf dem Workshop erklärten Forscher, dass das Ziel eines bilateralen Handelsvolumens von 25 Milliarden US-Dollar bis 2030 erreichbar sei, wenn bestehende Hürden bei technischen Standards, Verfahren und Vertrieb beseitigt würden.