Der chinesische Premierminister Li Qiang. (Foto: REUTERS/Shubing Wang)
Der chinesische Premierminister Li Qiang erklärte am Dienstag, dass das Land in laufenden und künftigen WTO-Verhandlungen keine Sonder- und Differenzierungsrechte mehr beantragen werde.

Beim hochrangigen Treffen zur Global Development Initiative am Rande der 80. UN-Generalversammlung in New York stellte Li unlängst China als “verantwortungsvolles Haupt-Entwicklungsland” dar.

Die spezielle und differenzierte Behandlung der WTO erlaubt es Entwicklungsländern, höhere Zölle zu erheben und gewährt ihnen mehr Zeit zur Umsetzung von Abkommen. Trotz seiner Stellung als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt nutzte China bisher diese Regelungen, was insbesondere von den USA kritisiert wurde.