Nach Angaben des Statistikamtes stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal 2026 um schätzungsweise 8,39 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im ersten Halbjahr lag das Wachstum bei 8,18 Prozent und damit über dem Vorjahreswert von 7,63 Prozent.
Wachstumstreiber kamen aus allen Wirtschaftssektoren. Besonders die Industrie entwickelte sich stark: Die industrielle Wertschöpfung stieg um 9,86 Prozent und trug mehr als 40 Prozent zum gesamten Wirtschaftswachstum bei.
Die Warenexporte erreichten im ersten Halbjahr mehr als 266,5 Milliarden US-Dollar, eine Steigerung von 21 Prozent. Die registrierten ausländischen Direktinvestitionen (FDI) beliefen sich bis Ende Juni auf 34,65 Milliarden US-Dollar und stiegen damit um 61 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Wirtschaftsexperte Le Duy Binh erklärt:
„Die bisherigen Wachstumsmotoren – Export, Investitionen und Konsum – bleiben bestehen. Gleichzeitig wird die makroökonomische Stabilität gewahrt. Wir erwarten, dass sich dieses Wachstum in den kommenden Monaten fortsetzt und 2026 insgesamt ein noch besseres Ergebnis erreicht wird.“
