Organisator war die Industrie- und Handelskammer Vietnams (VCCI).

Die USA sind derzeit Vietnams größter Exportmarkt und machen rund 28 bis 30 Prozent des gesamten Ausfuhrvolumens Vietnams aus. Hoang Diep Truc, Generaldirektorin von Citizen Pathway, einem führenden vietnamesischen Beratungsunternehmen für Investitionen und Niederlassung in den USA und Europa, ist der Meinung:

„Vietnam profitiert derzeit enorm von der globalen Umstrukturierung der Lieferketten. Für Vietnams Waren und Dienstleistungen bietet sich jetzt eine riesige Chance, den Weltmarkt, vor allem den US-Markt, noch stärker zu erschließen.“

Trotz der klaren Vorteile beim Export in die USA stehen Vietnams Unternehmen vor großen Herausforderungen. Dabei geht es längst nicht mehr nur um Zölle. Vielmehr sind es immer strengere Ursprungsregeln und die Rückverfolgbarkeit entlang der gesamten Lieferkette. Hinzu kommen stetig steigende Anforderungen bei technischen Standards, der Produktsicherheit sowie beim Umwelt- und Arbeitsschutz.

An The Dung, ehemaliger vietnamesischer Handelsattaché in den USA und Großbritannien schlägt vor:

„Wenn vietnamesische Unternehmen in die USA exportieren, müssen sie sich auf die Herkunftsnachweise konzentrieren. Dafür brauchen wir äußerst transparente Unterlagen – im Idealfall sogar ein detailliertes Lieferketten-Mapping. Sollte es zu Nachfragen kommen, lässt sich damit sofort belegen, dass alles transparent abläuft. Genau so baut man das nötige Vertrauen bei den amerikanischen Geschäftspartnern auf.“