Auf der Konferenz erklärte der stellvertretende Leiter der Politkabteilung, Generalleutnant Le Quang Minh, dass die Behörden und Armeeeinheiten vom 15. März bis zum 6. Mai 358 sterbliche Überreste gefallener Soldaten geborgen hätten. Darüber hinaus entwickeln Behörden und Einheiten Kooperationspläne mit den USA, China und Südkorea, um Zugang zu Dokumenten, Gegenständen und Erinnerungsstücken im Zusammenhang mit vietnamesischen Soldaten zu erhalten, die während des Krieges gestorben, vermisst oder verschwunden sind. Generalleutnant Le Quang Minh forderte die verstärkte Aufklärung der Kampagne über die Massenmedien, um einen Konsens in der Bevölkerung zu erzielen und sicherzustellen, dass die Ziele der Kampagne erreicht werden.
Die „500-Tage-Kampagne“ hat die Hauptaufgabe, die Überreste von etwa 7.000 gefallenen Soldaten zu suchen und zu bergen sowie DNA-Tests an etwa 18.000 Überresten von gefallenen Soldaten durchzuführen. Die Kampage setzt sich gleichzeitig zum Ziel, eine vollständige Datenbank der Gene von Verwandten von gefallenen Soldaten aufzubauen und in Betrieb zu nehmen, deren Informationen noch nicht identifiziert wurden, um die Identifizierung der Überreste von gefallenen Soldaten zu unterstützen.
