Auf einer Pressekonferenz am Montag in Brüssel erklärte EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas, die EU habe den Mitgliedstaaten Vorschläge für neue restriktive Maßnahmen gegen Russland unterbreitet. Dementsprechend zielen die neuen Sanktionen vor allem auf Russlands Verteidigungsindustrie und sein Schifffahrtsnetz ab, denen der Westen vorwirft, Russland bei der Umgehung von Exportkontrollen und Ölpreisobergrenzen zu helfen. Das Ziel dieser Maßnahmen ist die schrittweise Begrenzung der russischen Einnahmequellen.

Die Sanktionen richten sich auch gegen 16 Personen und 7 Organisationen, darunter die Nachimow-Marineakademie und die Freiwilligenvereinigung zur Unterstützung der Land-, Luft- und Seestreitkräfte (DOSAAF).