Das sagte Vize-Premierminister, Pham Gia Tuc, bei einem Arbeitstreffen mit dem Verband der vietnamesischen Elektronikunternehmen sowie mehreren wichtigen Import- und Exportunternehmen der Elektronik- und Halbleiterbranche am Dienstag in Hanoi. Der Vize-Premierminister betonte den Wunsch der Regierung, dass Unternehmen aus der Elektronik- und Halbleiterbranche ihre Produktions- und Geschäftstätigkeiten in Vietnam weiter ausbauen. Die Regierung Vietnams verpflichte sich, die institutionellen Rahmenbedingungen weiter zu vervollkommnen und die Verwaltungsverfahren zu erleichtern, um ein faires und günstiges Geschäftsumfeld sowohl für inländische Unternehmen als auch für Unternehmen mit ausländischen Direktinvestitionen (FDI) zu schaffen.

Vize-Premierminister Pham Gia Tuc schlug vor, entsprechend den Produktketten, technischen Standards und Anforderungen der Unternehmen ein Programm aufzubauen, um vietnamesische Zulieferer für in- und ausländische Unternehmen aus den Bereichen Elektronik, Halbleiter und Technologie zu fördern.

„Wir gehen davon aus, dass die Exporte in den kommenden Monaten rasch wachsen werden. Dabei spielen die Elektronikunternehmen eine entscheidende Rolle. Unsere Untersuchungen deuten darauf hin, dass der Verband der Elektronikunternehmen bedeutend dazu beiträgt, Vietnams Handel mit anderen Ländern auszugleichen und das Handelsbilanzdefizit in naher Zukunft einzudämmen.“

Vietnam hat in den ersten acht Monaten des Jahres 2026 Computer, elektronische Produkte, Smartphones und Komponenten im Wert von 101 Milliarden US-Dollar exportiert. Dies entspricht einer Steigerung von 51 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Damit erreichte das Handelsvolumen des Landes in den vergangenen acht Monaten 770 Milliarden US-Dollar. Statistiken zeigen zudem, dass die USA mit einem Wert von 104 Milliarden US-Dollar Vietnams größter Exportmarkt sind. Unterdessen ist China mit einem Wert von 138 Milliarden US-Dollar Vietnams größter Importmarkt.