Zum Auftakt der Gedenkfeier legte Polens Präsident Andrzej Duda in Begleitung ehemaliger Häftlinge einen Kranz an der Todesmauer nieder.
Bei der diesjährigen Zeremonie hielten Opfer anstelle von Ansprachen der politischen Anführer Reden. Die Überlebenden auf der ganzen Welt möchten, dass die Erinnerung an das Geschehene bewahrt bleibt, auch wenn es keine lebenden Zeugen mehr gibt. Holocaust-Überlebende warnten zudem vor einem Anstieg von Hass und Antisemitismus auf der ganzen Welt und befürchten, dass sich die Geschichte wiederholen könnte.
In einer Rede anlässlich dieses Ereignisses am 27. Januar in Moskau lobte der russische Präsident, Wladimir Putin, die Soldaten der sowjetischen Roten Armee, die den Verbrechen des Konzentrationslagers Auschwitz ein Ende setzten. Die Größe dieses Sieges werde für immer in die Weltgeschichte eingehen und Russland neue Impulse geben, um die Verbreitung von Antisemitismus, antirussischen oder anderen rassistischen Ideologien zu verhindern, bekräftigte Kremlschef.
