Dies ist das erste Jahr, in dem der vietnamesische buddhistische Verband diese heilige Zeremonie anlässlich des 79. Jahrestages für Kriegsinvalide und gefallene Soldaten organisiert hat.

Obermönch Thich Duc Thien, Vize-Vorsitzender und Generalsekretär des Exekutivrates des vietnamesischen buddhistischen Verbands, sagte, dass der Verband, Mönche, Nonnen und buddhistische Anhänger in der letzten Zeit große Zeremonien veranstaltet hätten, um für die Seelen gefallener Soldaten zu beten und so eine äußerst heilige Atmosphäre der Dankbarkeit zu schaffen. Diese Aktivitäten seien bedeutend in einer Zeit, in der die 500-Tage-Kampagne zur Suche, Bergung und Identifizierung sterblicher Überreste gefallener Soldaten intensiviert wird.

„Am Montag, um 05:00 Uhr morgens, läuteten alle Tempel und Pagoden im ganzen Land gleichzeitig drei Glocken und schlugen die Zeremonientrommeln, um der gefallenen Soldaten zu gedenken. Anschließend folgten Gebete für die Gefallenen. Wir beten, dass die Seelen gefallener Soldten in Frieden ruhen.“

Mit tiefer Ehrfurcht zündeten Buddhisten Räucherstäbchen an und beteten für die Seelen der Helden und Soldaten, die ihr Leben für die Unabhängigkeit und Freiheit des Vaterlandes geopfert haben.

„Ich bin Bui Thi Lam, Buddhistin aus dem Wohnviertel Bo De in Hanoi. Heute Morgen um 04:00 Uhr erreichte ich die Quan-Su-Pagode, um für die Seelen der heldenhaften gefallenen Soldaten zu beten, die ihr Leben für die Unabhängigkeit und Freiheit unseres Landes geopfert haben.“

„Ich bin Nguyen Huu Chien, mein buddhistischer Name ist Phuc Thang, und ich wohne im Wohnviertel Nam Tu Liem in Hanoi. Wir haben an der Gedenkfeier teilgenommen, um den gefallenen Soldaten unsere Dankbarkeit auszudrücken.“