Am Montag wehten die Flaggen des Landes auf Halbmast. Interimspräsident Choi Sang-mok wurde am Unglücksort am internationalen Flughafen von Muan im Südwesten des Landes erwartet. Derweil gingen die Ermittlungen zur Unglücksursache weiter.

Die Maschine der südkoreanischen Billigfluggesellschaft Jeju war am Sonntagmorgen aus Thailand kommend auf dem Flughafen Muan verunglückt. Die Maschine kam von der Landebahn ab, prallte gegen eine Mauer und fing Feuer. Einer abschließenden Bilanz der Rettungskräfte zufolge konnten nur zwei Menschen gerettet werden. 179 der 181 Insassen kamen ums Leben.
Als Ursache des Unglücks vermutete die Feuerwehr Vogelschlag sowie widrige Wetterbedingungen. Weiteren Aufschluss darüber sollen auch die beiden bereits sichergestellten Flugschreiber geben.