Nach bisherigen Angaben kamen 240 Menschen ums Leben, mehr als 3.800 werden vermisst. Das Epizentrum lag nahe San Jose del Palmar im Departamento Chocó. Nach Angaben der nationalen Katastrophenschutzbehörde wurden mehr als 1.495 Menschen verletzt. Das Beben betraf über 350 Städte in zwölf Departamentos und beschädigte oder zerstörte fast 5.000 Häuser. Wegen ausgefallener Kommunikationsnetze in ländlichen Gebieten könnte das Ausmaß der Schäden noch größer sein. Der kolumbianische Präsident berief eine Krisensitzung zur Koordinierung der Hilfsmaßnahmen ein.

Am selben Tag kündigte die US-Regierung an, ein spezielles Katastrophenhilfsteam nach Kolumbien zu entsenden, um die örtlichen Behörden bei der Bewältigung der Erdbebenfolgen zu unterstützen.