Das bekräftigte Außenminister Le Hoai Trung. Ihm zufolge wurde die von Premierminister Le Minh Hung auf dem Gipfel gehaltene Rede von den Mitgliedsstaaten und dem Gastgeberland geschätzt. Darin äußerte der Premierminister die Hoffnung, dass die BRICS-Staaten enger mit regionalen, interregionalen und globalen multilateralen Mechanismen kooperieren, zu Frieden, Stabilität und Zusammenarbeit beitragen und Chancen für eine gerechte und nachhaltige Entwicklung aller Nationen schaffen würden.
Außenminister Le Hoai Trung betonte, dass die Teilnahme Vietnams am Gipfel nicht nur das Engagement des Landes in der BRICS-Gruppe sowie seine Beiträge als Partnerland stärke, sondern auch dazu beitrage, die Beziehungen zu anderen BRICS-Mitgliedern und Partnerstaaten zu fördern. Durch die Zusammenarbeit im Rahmen der BRICS-Gruppe habe Vietnam sowohl das gegenseitige Verständnis und das politische Vertrauen gestärkt als auch neue, substanzielle Kooperationspotenziale erschlossen, um zur künftigen Entwicklung des Landes beizutragen, hieß es.
Die Teilnahme von Premierminister Le Minh Hung am 18. BRICS-Gipfel hat auch die Aufmerksamkeit indischer Politiker und der Öffentlichkeit auf sich gezogen. Professor Faisal Ahmed von der Fore School of Management sagt:
„Die unabhängige Außenpolitik und das Streben nach strategischer Autonomie Vietnams tragen dazu bei, seinen Status als einflussreicher Akteur im Globalen Süden zu stärken. Vietnams großes Potenzial für die Erweiterung und die Etablierung globaler Produktionsnetzwerke sowie für die Vernetzung mit den ASEAN-Staaten ist von entscheidender Bedeutung.“
