Damit führt Vietnam erstmals Quoten für Treibhausgasemissionen sowie CO2-Zertifikate in einen zentralisierten Handelsmarkt ein. Dieses Ereignis fördert auch den grünen Wandel und eine kohlenstoffarme wirtschaftliche Entwicklung und schafft zugleich zusätzliche marktorientierte Instrumente, um Unternehmen bei der Erreichung ihrer Ziele für nachhaltige Entwicklung zu unterstützen. Dazu die Vorsitzende der staatlichen Wertpapieraufsichtsbehörde, Vu Thi Chan Phuong:
„Um Unternehmen zu unterstützen, hat die Regierung eine Anweisung erlassen, die vorsieht, während der Pilotphase, die bis Ende 2028 läuft, keine Servicegebühren für die inländische Plattform für den CO2-Handel zu erheben. Hierbei handelt es sich um eine Maßnahme von praktischer Bedeutung, die dazu beiträgt, die Markteintrittskosten zu senken und Unternehmen dazu zu ermutigen, aktiv Lösungen für Emissionsminderung, technologische Innovation und nachhaltige Entwicklung umzusetzen.“
Die Inbetriebnahme der inländischen Börse für CO2-Zertifikate markiert einen bedeutenden Meilenstein bei der Entstehung und Entwicklung des Emissionshandelssystems in Vietnam.
