Dem EU-Gremium zufolge wurden EU-Sanktionen gegen Russland bereits 2014 eingeführt, jedoch seit Februar 2022 massiv verschärft. Inzwischen betreffen die geltenden Strafmaßnahmen nahezu alle Schlüsselsektoren der russischen Wirtschaft. Dazu gehören Handel, Finanzen, Energie sowie Dual-Use Güter, die sowohl für zivile als auch militärische Anwendungen geeignet sind. Demnach hat die EU die Einfuhr von russischem Rohöl und raffinierten Erdölerzeugnissen auf dem Seeweg aus Russland verboten.
Darüber hinaus wurde ein umfassendes Transaktionsverbot gegen zahlreiche große russische Banken verhängt und gleichzeitig wurden die Geschäftsaktivitäten von Krypto-Dienstleistern in Russland sowie in einigen involvierten Drittstaaten blockiert.
