Die Mitgliedstaaten verständigten sich darauf, den Grenzschutz zu verschärfen, den Informationsaustausch auszubauen, entschlossener gegen Schleusernetzwerke vorzugehen und die Zusammenarbeit mit Marokko sowie weiteren Partnern zur Steuerung der Migration zu intensivieren.

EU-Kommissar für Inneres und Migration Magnus Brunner bezeichnete die Lage in Ceuta als wichtigen Praxistest für den EU-Migrations- und Asylpakt. Die Minister vereinbarten daher, die Umsetzung dieses Paktes zu beschleunigen – insbesondere bei Registrierung, Prüfung, Lastenteilung zwischen den EU-Mitgliedstaaten sowie der Rückführung von Personen ohne Bleiberecht.