Ziel war es, aktuelle epidemiologische Entwicklungen auszuwerten und Erfahrungen bei Prävention, Früherkennung, Isolation und Behandlung auszutauschen.
An der Übung nahmen Vertreter internationaler medizinischer Einheiten aus Pakistan, der Mongolei, Ghana sowie des Krankenhauses in Unity teil. Im Rahmen eines simulierten Ebola-Verdachtsfalls trainierte das vietnamesische Team den gesamten Notfallablauf – von der Erkennung des Verdachtsfalls über die Alarmierung bis hin zu Isolation, Behandlung und Infektionskontrolle.
Zudem stellte das Feldlazarett Fachunterlagen, Informationsmaterialien sowie Verfahren zur Früherkennung und Infektionsprävention für andere medizinische Einheiten der Mission bereit. Dadurch soll die Zusammenarbeit im multinationalen Einsatzumfeld weiter verbessert werden. Dazu Hauptmann Velasquez Prand, Sanitätsoffizier des ghanaischen Bataillons:
„Wir fühlen uns geehrt, an diesem Seminar und der Übung teilgenommen zu haben. Die Veranstaltung war hervorragend organisiert und praxisnah gestaltet. Sowohl das Seminar als auch die Übung vermittelten wertvolle Kenntnisse. Wir schätzen die professionelle Vorbereitung und die hohe Kompetenz des vietnamesischen Feldlazaretts bei der Ebola-Bekämpfung sehr.“
Die positive Schätzung internationaler Partner unterstreicht das wachsende Ansehen der vietnamesischen Militärmedizin bei UNMISS. Mit ihrer professionellen Arbeit leisten die vietnamesischen Blauhelme einen wichtigen Beitrag zum Gesundheitsschutz innerhalb der Mission und stärken zugleich das internationale Ansehen Vietnams bei der Friedenssicherung.
