Organisiert wurde das Event von der Diplomatischen Akademie Vietnams, der Stiftung für Ostmeer-Studien, dem Auslandsbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) in Vietnam und der australischen Botschaft in Vietnam.
An der Veranstaltung nahmen über 200 Delegierte aus 10 Ländern, ausländischen Vertretungen, Forschungsinstituten und Universitäten teil. Dabei wurden Maßnahmen diskutiert, um die Verpflichtungen des UN-Hochseeschutzabkommens auf nationaler, regionaler und globaler Ebene in die Praxis umzusetzen.
In ihrer Eröffnungsrede betonte die Vizedirektorin der Diplomatischen Akademie Vietnams, Prof. Nguyen Thi Lan Anh, dass sich Vietnam mit seiner über 3.200 km langen Küstenlinie weiterhin verpflichte, das Völkerrecht, einschließlich des UN-Seerechtsübereinkommens von 1982 (UNCLOS), einzuhalten und das UN-Hochseeschutzabkommen aktiv zu implementieren.
Die australische Botschafterin in Vietnam, Gillian Bird, erklärte, der Dialog biete eine hervorragende Gelegenheit, den Erfahrungsaustausch und die regionale Zusammenarbeit in der Ozean-Governance zu stärken:
„Der heutige Meeresdialog ist eine wichtige Gelegenheit, Standpunkte auszutauschen, Erfahrungen zu teilen, die regionale Zusammenarbeit zu stärken und jene Regeln und Normen zu fördern, die das Fundament für eine gerechte und effektive Ozean-Governance bilden. Durch die Zusammenarbeit und die Einhaltung des Völkerrechts können wir sicherstellen, dass die Vorteile eines gesunden, sicheren und nachhaltigen Ozeans für künftige Generationen bewahrt bleiben.“
Auch Lewe Paul, Leiter des KAS-Auslandsbüros in Vietnam, unterstrich die Rolle des Dialogs bei der Verknüpfung von Recht, Politik, Wissenschaft und Umsetzung internationaler Verpflichtungen.
