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Staats- und Regierungschefs der fünf Anrainerstaaten des Kaspischen Meeres haben am Sonntag in der kasachischen Stadt Aktau ein Abkommen über den Rechtsstatus des rohstoffreichen Binnengewässers unterzeichnet.
Russlands Präsident Wladimir Putin sagte, die Vereinbarung sei von „epochaler Bedeutung“ und forderte eine stärkere militärische Zusammenarbeit der fünf Unterzeichnerländer.
Der iranische Präsident Hassan Rohani nannte die Vereinbarung ein „wichtiges Dokument“, welches allerdings nicht alle Meinungsverschiedenheiten kläre. Er lobte ausdrücklich eine Klausel des Abkommens, die es Nicht-Anrainern untersagt, Streitkräfte auf dem Kaspischen Meer einzusetzen. „Das Kaspische Meer gehört ausschließlich den Kaspischen Staaten“, sagte er.

