Das war einer der Inhalte, die vom KPV-Generalsekretär und Staatspräsident To Lam in seiner Eröffnungsrede bei der 3. Sitzung des KPV-Zentralkomitees, die am Montag in Hanoi stattfand. Ihm zufolge sollte die Stärkung der Industrialisierung und Modernisierung als „Leitfaden“ zur Verwirklichung eines zweistelligen Wachstumsziels im Zeitraum 2026-2030 betrachtet werden. Dabei sollten Wissenschaft, Technologie, Innovation und digitale Transformation als Hauptimpulse in Verbindung mit der makroökonomischen Stabilität, der Erhöhung der Produktivität, Qualität, Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft gefördert werden. Der Vizeleiter der Direktion für Industrie im Industrie- und Handelsministerium Pham Van Quan sagt:

„Vietnam hat sich in der vergangenen Zeit überwiegend auf Rohstoffabbau und Erstverarbeitung konzentriert. Für den Mehrwert sollten wir uns auf die Investitionen in Wissenschaft und Technologie für die Tiefenverarbeitung von Mineralien. Denn Mineralien können sehr schnell und direkt zu einem zweistelligen Wachstum beitragen.“

Der Wirtschaftssektor mit ausländischen Direktinvestitionen trägt mehr als 85 Prozent des gesamten Exportvolumens des Landes bei, hauptsächlich in der Verarbeitungsindustrie und Hochtechnologien. Vietnam setzt sich zum Ziel, sich bis 2030 zum Entwicklungsland mit moderner Industrie und mittlerem Einkommen im oberen Bereich und bis 2045 zum Industrieland mit hohem Einkommen zu entwickeln.