Das sagte Vize-Premierministerin Pham Thi Thanh Tra auf der Landeskonferenz zur Umsetzung der Aufgaben im Zusammenhang mit Kindern in der kommenden Zeit, die am Donnerstag in Hanoi stattfand. Bislang sei das System der politischen Maßnahmen und Institutionen im Bereich Kinderschutz und -betreuung im Wesentlichen vollständig. Im Hinblick auf die Kinderrechte habe Vietnam im Vergleich zu vielen Ländern bedeutende Fortschritte erzielt und damit das bestmögliche Umfeld sowie günstigste Bedingungen für die Entwicklung von Kindern geschaffen.
Die Vize-Premierministerin betonte die Notwendigkeit, den Kinderschutz als vorrangige Aufgabe innerhalb der Strategie Vietnams für menschliche Entwicklung zu definieren. Daher sollten die Kommunen Ziele und Vorgaben für Kinder in ihre jährlichen Pläne zur sozioökonomischen Entwicklung aufnehmen und dies als priorisierte Aufgabe betrachten. Die Vize-Premierministerin rief dazu auf, Institutionen und politische Maßnahmen kontinuierlich weiter zu vervollkommnen, insbesondere durch die Änderungen und Ergänzungen des Kindergesetzes, um neuen Anforderungen gerecht zu werden und einen einheitlichen Rechtsrahmen für den Schutz der Kinderrechte zu schaffen. Sie forderte zudem verstärkte Maßnahmen zum Schutz und zur Unterstützung von Kindern im Online-Umfeld. Es sei von entscheidender Bedeutung, bestmögliche Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass sich Kinder umfassend entwickeln können, um selbstbewusst in die Zukunft zu blicken und so zum Aufbau eines starken, wohlhabenden und glücklichen Landes beizutragen, betonte Vize-Premierministerin Pham Thi Thanh Tra.
