In seiner Rede betonte er, dass der 14. Parteitag zum ersten Mal die Außenpolitik als eine „wichtige und ständige“ Aufgabe bezeichnet habe. Die Außenangelegenheiten seien umgesetzt worden und hätten dazu beigetragen, ein friedliches und stabiles Umfeld zu erhalten sowie die nationale Unabhängigkeit, Souveränität und Interessen zu schützen. Laut dem Partei- und Staatschef hat der 14. Parteitag die Entwicklungsleitlinien für das Land in der neuen Periode festgelegt. Der Beschluss Nr. 59 des Politbüros der 13. Amtsperiode über die internationale Integration und der Beschluss Nr. 06 des Politbüros über die Umsetzung der Außenpolitik des 14. Parteitags hätten die wichtigsten politischen Maßnahmen klar definiert. Ein zentraler Verwaltungsstab für Außenpolitik und internationale Integration sei ebenfalls eingerichtet worden. Dies seien die günstigen Bedingungen, damit die Diplomatie künftig ihre Rolle effektiver entfalten könne, so KPV-Generalsekretär und Staatspräsident To Lam:
„Die Richtung ist klar, und der Steuerungsmechanismus wird gerade vervollkommnet. Die dringende Aufgabe besteht darin, dies korrekt, schnell und mit konkreten Ergebnissen umzusetzen. Daher muss die 33. Diplomatische Konferenz dem gesamten außenpolitischen System helfen, klar zu erkennen, was erreicht wurde, wo noch Nachholbedarf besteht, Prioritäten festzulegen und zu bestimmen, welche Ergebnisse unmittelbar nach dieser Konferenz erzielt werden müssen.“
Der KPV-Generalsekretär und Staatspräsident forderte insbesondere, dass das Außenministerium die Kooperationsrahmen in konkrete Programme und Projekte umsetzen müsse, wobei greifbare Ergebnisse als Maßstab für die Effektivität dienen sollten. Er betonte zudem ausdrücklich die Notwendigkeit, die multilaterale Diplomatie und die internationale Integration zu stärken, ein hochqualifiziertes Team von außenpolitischen Beamten aufzubauen, die über Kenntnisse im Völkerrecht verfügen und stets die nationalen Interessen in den Vordergrund stellen.
