Dabei erklärte Nguyen Thi Thanh, Vizeparlamentspräsidentin und Vorsitzende der Gruppe der Parlamentarierinnen, dass das Parlament dieser Legislaturperiode 150 Parlamentarierinnen zähle. Dies entspreche einem Anteil von 30 Prozent. Die 2008 gegründete Gruppe der Parlamentarierinnen habe sich zu einem wichtigen Forum für den Zusammenhalt, den Erfahrungsaustausch und die gegenseitige Unterstützung bei der parlamentarischen Arbeit entwickelt.
In seiner Rede betonte der Partei- und Staatschef, das Parlament der 16. Legislaturperiode trage eine große Verantwortung bei der Institutionalisierung der Beschlüsse des 14. Parteitags. Es gelte, die Entwicklungsziele bis 2030 umzusetzen und das Fundament für die Vision bis 2045 zu legen. In diesem Prozess müssten Intellekt, Kompetenz und Willensstärke der Frauen entfaltet werden.
„Die Parlamentarierinnen müssen sich Zeit für diejenigen Menschen nehmen, die nur selten Zugang zu offiziellen Foren haben. Aus der Lebenssituation einer einzelnen Familie oder eines Arbeitnehmers heraus muss analysiert werden, ob es sich um eine individuelle Notlage oder um den Ausdruck einer politischen Unzulänglichkeit handelt, die viele betrifft. Die Aufsicht durch das Parlament muss dazu beitragen, die Bürgerrechte zu gewährleisten, die Durchsetzungskraft von Gesetzen zu erhöhen und die Machtkontrolle zu wahren.“
