In seiner Rede betont er, dass sich die humanitäre Hilfe nicht auf die Bereitstellung von Nothilfe bei Naturkatastrophen, Epidemien oder anderen Katastrophen beschränken solle. Sie müsse vielmehr ein Bestandteil von Strategien zur menschlichen Entwicklung werden und dazu beitragen, die Sozialfürsorge zu gewährleisten, Risiken zu managen und die Widerstandsfähigkeit der Gemeinschaften zu stärken. Der Partei- und Staatschef forderte, dass das Vietnamesische Rote Kreuz weiterhin eine zentrale und koordinierende Rolle bei humanitären Aktivitäten spielen solle.

„Das Vietnamesische Rote Kreuz soll alle gesellschaftlichen Ressourcen mobilisieren und effektiv nutzen. Vertrauen ist wertvollste Ressourcen für humanitäre Hilfe. Daher muss die Organisation Offenheit, Transparenz, Integrität und Verantwortlichkeit in den Mittelpunkt stellen. Alle Beiträge müssen entgegengenommen, verwaltet und zweckmäßig genutzt werden. Die Wirksamkeit humanitärer Hilfe wird nicht allein am Wert der Kampagne, der Anzahl der verteilten Geschenke oder der Anzahl der unterstützten Personen gemessen. Noch wichtiger ist jedoch, dass humanitäre Hilfe das Leben der Menschen nachhaltig verändern, Schäden mindern und die richtigen Menschen zur richtigen Zeit mit den richtigen Bedürfnissen erreichen muss.“

Do Thi Thu Thao, die Vorsitzende des Vietnamesischen Roten Kreuzes der 11. Amtsperiode wurde zur Vorsitzende des Roten Kreuzes der 12. Amtsperiode (2026-2031) wieder gewählt.