Um diese Ziele zu erreichen, forderte Trinh Van Quyet, Leiter der KPV-Komitees für Aufklärung und Erziehung, einen Wandel von der „Kulturentwicklung“ hin zur „Entwicklung durch Kultur“. Kultur solle mit sozioökonomischen Bereichen gleichgestellt werden. Sie fungiere als Wachstumsmotor und als Quelle innerlicher Stärke, sagte Trinh Van Quyet. Daher sei es unerlässlich, Strategien für Investitionen in die Kultur zu entwickeln, Ressourcen freizusetzen und Mechanismen zu schaffen, die es anderen Investoren ermöglichen, sich an der Kulturentwicklung zu beteiligen.

„Ich schlage vor, die Entwicklung eines nationalen Messsystems für den Beitrag der Kultur als Aufgabe von besonderer Bedeutung zu betrachten. Mit diesem Messsystem können wir die Bedeutung der einzelnen Bereiche überwachen und aufwerten und das Budget somit zielgerichteter zuweisen.“

Es ist bekannt, dass der Kultursektor derzeit etwa 4,8 Prozent bis 5,2 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) beiträgt. Ziel ist es, dass der Kultursektor bis 2030 sieben Prozent des BIP und bis 2045 neun Prozent beisteuert.