Auf dem Forum stellte NATO-Generalsekretär, Mark Rutte, die „Drone Edge“-Initiative vor. Er kündigte an, dass die Bündnisstaaten im Rahmen der Initiative über 40 Milliarden US-Dollar in Abwehrfähigkeiten gegen unbemannte Luftfahrzeuge (UAVs) investieren würden. Die NATO hat zudem die Plattform „Front Door“ ins Leben gerufen, um privaten Rüstungsunternehmen den Zugang zu Aufträgen des Bündnisses zu erleichtern. Gleichzeitig setzt das Bündnis ein Programm für industrielle Zusammenarbeit im Wert von 2,8 Milliarden US-Dollar um, das es US-Unternehmen ermöglicht, gemeinsam mit europäischen Partnern Abrams-Panzer, ATACMS-Raketen und andere militärische Ausrüstung direkt in Europa zu fertigen. Das Militärbündnis kündigte darüber hinaus mehrere gemeinsame Beschaffungsprojekte an, darunter den Plan, seine seit rund 50 Jahren im Einsatz befindliche AWACS- Flotte durch bis zu zehn Überwachungsflugzeuge des Typs GlobalEye des schwedischen Herstellers Saab zu ersetzen. Die neuen Programme sollten die Zusagen zur Erhöhung der Verteidigungsausgaben in tatsächliche militärische Fähigkeiten umzusetzen, sagte der NATO-Generalsekretär.