Nach Gefechten in mehreren Vierteln der Hauptstadt Niamey brachte die Präsidentengarde Samstagabend den Luftwaffenstützpunkt 101 unter ihre Kontrolle und beendete damit den Aufstand, wie aus mehreren Quellen verlautete.

Am selben Tag teilte die nationale Zivilluftfahrtbehörde mit, dass der Betrieb am internationalen Flughafen Diori Hamani in Niamey nach den nächtlichen Unruhen regulär weiterlaufe.

Das nigrische Verteidigungsministerium verurteilte den Vorfall scharf. In einer Erklärung hieß es, eine Gruppe von Soldaten habe die militärische Disziplin gebrochen. Sie hätten versucht, Kameraden auf dem Stützpunkt festzunehmen, und das Feuer auf mehrere Ziele in der Hauptstadt eröffnet.