Demnach wurden 27 vietnamesische Aktien in der FTSE-Emerging-Indexreihe seit dem Handelstag am 21. September aufgenommen. Dieses Datum markiert nach Einschätzung der Organisation den offiziellen Übergang Vietnams von der Kategorie der „Grenzmärkte“ in die Kategorie der „sekundären Schwellenmärkte“. Dazu die Generaldirektorin von Vietcombank Fund Management (VCBF) Nguyen Thi Hang Nga:

„Die Hochstufung zeigt, dass unser Markt die Standards für einen „sekundären Schwellenmarkt“ erfüllt. Außerdem weckt sie Erwartungen hinsichtlich eines Zuflusses ausländischen Kapitals in den vietnamesischen Markt. Die Daten zeigen, dass wir voraussichtlich mit fast zwei Milliarden US-Dollar an Geldern rechnen können, die aus den Fonds in den Markt fließen. Dies ist eine bedeutende Chance, die Liquidität zu erhöhen und den Anteil ausländischer Investoren in Vietnam zu steigern.“

Die Zahlen von 27 Aktien, die in diesem Zeitraum in den FTSE-Aktienkorb aufgenommen wurden, sind mehr als zuvor erwartet. Dies eröffnet die Möglichkeit, über 2,2 Milliarden US-Dollar an passiven Investitionen von internationalen Fonds anzuziehen. Der Kapitalfluss wird phasenweise zugewiesen, wobei der Großteil des Zielanteils im Jahr 2027 liegt. Entscheidend ist, dass dieses Ereignis das erste Mal markiert, dass eine große Gruppe vietnamesischer Aktien in ein globales Indexsystem aufgenommen wird, was einen jahrelangen Reformprozess des vietnamesischen Aktienmarktes würdigt.