Dabei betonte KPV-Generalsekretär und Staatspräsident To Lam, dass die vietnamesische Außenpolitik beim Eintritt ins neue Zeitalter die Erneuerung von Denken darstelle. Die Außenpolitik sollte als eine Hauptaufgabe betrachtet werden, die eine führende Rolle in der Verteidigung des Vaterlandes und in der Gestaltung eines günstigen internationalen Umfelds für die Entwicklung des Landes spiele. Darüber hinaus sollte sich die Außenpolitik im Einklang mit dem Ansehen, der Position und der Kulturidentität des Volkes entwickeln.

Das Fundament der Außenpolitik liege in der strategischen Selbstständigkeit, nationalen Eigenständigkeit und in der Gewährleistung der nationalen Interessen. Die Außenpolitik sei zugleich die Sache der ganzen Partei und der Bevölkerung, die die Gesamtstärke des politischen Systems und des Landes entfalte.

Auf diesem Fundament nannte To Lam fünf außenpolitische Richtlinien. Demnach sollte die Außenpolitik zu einem Ansporn werden, der neue Entwicklungsräume eröffnen und mit der sozioökonomischen Entwicklung des Landes verbinden. Dazu zählen auch die proaktive Teilnahme an der Lösung von Angelegenheiten der internationalen Gemeinschaft und die Verbesserung der Rolle und Position Vietnam bei multilateralen Mechanismen.