Dabei zeigten Vertreter der Unternehmen ihr Engagement, ein höheres Wachstum zu erreichen und dadurch zum zweistelligen Wachstum des Landes beizutragen. Der Vorstandschef des Nationalen Industrie- und Energiekonzerns Vietnams (Petrovietnam) Le Ngoc Son betonte, es sollte einen bahnbrechenden Mechanismus geben, um die Erdölindustrie zu entwickeln:

„Wegen des Nahostkonflikts wurden etwa 20 Prozent der globalen Lieferung von Rohöl und Flüssigerdgas unterbrochen. Ich schlage vor, dass die Regierung einen Rechtsrahmen über die nationale Energiereserve, vor allem die strategische Rohölreserve, bald anstreben sollte. Dabei wird Petrovietnam mit Partnern zusammenarbeiten, um das nationale Lagersystem für Rohölreserven zu betreiben.“

Seinerseits forderte Premierminister Le Minh Hung die Beseitigung von Engpässen, vor allem in Bezug auf Grundstücke:

„Derzeit sammeln wir Meinungen zum neuen Bodensgesetz. Die Unternehmen sollten sich für dieses Gesetz engagieren, besonders im Hinblick auf die Ermittlung des Grundstückswertes und den Plan zur Bodenenteignung und -entschädigung. Ich glaube, dass Unternehmen daran sehr interessiert sind, da jedes Unternehmen neben dem Zugang zu Kapital auch Zugang zu Grundstücken benötigt.“

Laut dem Regierungschef betrachtet die Regierung die Unternehmen als Pioniere bei der Entwicklung des Landes. Er forderte die Unternehmen auf, sich stärker in Produktions- und Lieferketten sowie Wertschöpfungsketten im In- und Ausland einzusetzen.