Nach Angaben des spanischen Wetterdienstes AEMET erlebte das spanische Festland zwischen 1. Juni und 15. Juli die heißeste erste Sommerhälfte seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1961. Die Durchschnittstemperatur lag bei 24,5 Grad Celsius und damit 3,3 Grad über dem langjährigen Mittel.
Die anhaltende Hitze hat die Waldbrandgefahr deutlich verschärft. Bei einem Großbrand in der Provinz Almeria kamen in der vergangenen Woche 13 Menschen ums Leben.
Auch in Frankreich konnten Feuerwehrkräfte zwei große Brände im Wald von Fontainebleau nahe Paris unter Kontrolle bringen, nachdem rund 2.050 Hektar Wald zerstört worden waren. Die Behörden erwarten jedoch, dass die Löscharbeiten noch mehrere Tage oder sogar Wochen andauern könnten.
